Schmerzen einer alten verletzung fangen durch Zivildienst wieder an

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heyman1177
Jungzivi
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Schmerzen einer alten verletzung fangen durch Zivildienst wieder an

Beitrag von heyman1177 »

hey!

ich hab nun etwas mehr als die hälfte meiner zivildienstzeit hinter mir. Meine stelle gefällt mir im großen und ganzen gut und es ist dort relativ entspannt.
leider hab ich nun ein problem.
ich hab mir vor 4-5 jahren eine Sehnenzerrung zugezogen, die, soweit ich das geglaubt hatte, abgeheilt war. doch durch meine arbeit im zivildienst kamen die schmerzen zurück und sind teils heftiger als früher.
ich kann zurzeit nicht einmal mehr am computer schreiben, ich habe beim tippen der tasten schmerzen. Dazu kommt, ich will einen Job machen, wo es essenziell ist, auf Tastaturen zu tippen. Nun habe ich angst, dass sich meine schmerzen weiter verschlechtern, wenn ich diese Arbeit weiterhin mache.
aber ich hab auch wirklich keine lust, erst in ein paar jahren meinen zivi fertigzumachen.

weiss jemand, ob man da irgendwas machen kann und hat schon erfahrungen in diese richtung gemacht?
Azby
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Re: Schmerzen einer alten verletzung fangen durch Zivildienst wieder an

Beitrag von Azby »

Wenn dich die Schmerzen dienstunfähig machen und du nachweisen kannst, dass diese Dienstunfähigkeit (=die Schmerzen) auf den Zivildienst (genauer: die dort durchgeführten Arbeitstätigkeiten) zurückzuführen ist, gilt die sogenannte "24-Tage-Regelung" nicht, dh. die krankheitsbedingte Dienstunfähigkeit (Abwesenheit), im Volksmund auch "Krankenstand" genannt, führt nicht zu einer Entlassung aus dem Zivildienst. Du kannst dich daher - einen entsprechenden Nachweis voraugesetzt, idealerweise durch den behandelnden Arzt, der dich krank schreibt und auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vermerkt, dass du wegen einer auf den Zivildienst zurückzuführenden Erkrankung dienstunfähig bist - auskurieren und wiederkommen, wenn es dir besser geht. Eine Entlassung, die zur Konsequenz hätte, dass du die Restzeit möglicherweise irgendwann ableisten musst, hättest du dann nicht zu befürchten. Wenn die Schmerzen wieder kommen, kann das Spiel von vorn losgehen. Wichtig ist in derartigen Fällen immer, einen entsprechenden Nachweis (idealerweise eben die ärztliche Bestätigung darüber, dass die Dienstunfähigkeit auf den Zivildienst zurückzuführen ist) zu haben.
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